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Transkription des gesamten Interviews oder Auswahl pro Frage

Fragen

  •  Sie sind ja Historikerin mit dem Schwerpunkt Gender und Lateinamerika und wir wollten gerne von Ihnen wissen, wann und aus welchem Antrieb heraus Sie sich dafür entschieden haben, sich auf dieses Feld der Geschlechterforschung zu fokussieren.
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  • Und gab es hier besondere Wissenschaftler/innen oder Autoren/innen, die Sie in gewisser Weise geprägt haben oder die Sie interessant fanden, die Ihnen dabei geholfen haben auf diesem Weg, sozusagen, zu diesem Thema hinzufinden?
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  •  Sie haben ja vor allem zu Paraguay und Argentinien gearbeitet und geforscht. Wie kam denn dieses spezifisch regionale Interesse zustande? Wie kamen Sie dazu?
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  • Uns würde dann noch interessieren, welche Rolle Sie persönlich den Genderstudies in der geschichtswissenschaftlichen Forschung zusprechen und vor allen Dingen, welchen besonderen Beitrag dieser regionale Fokus auf Lateinamerika in dem Feld der Geschichtswissenschaften leistet.
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  • Wo sehen Sie denn aktuell heutige Herausforderungen in der deutschen Lateinamerikaforschung? Was fällt Ihnen da ein?
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  • Glauben Sie denn, dass es besondere Beiträge oder Herausforderungen gibt in der Forschung zu Frauen in Lateinamerika und ihre Rolle in der Geschichte?
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  •  Anknüpfend an diese Quellen haben wir uns auch gefragt, also jetzt insbesondere bei geschichtlichen Quellen wie zum Beispiel Zeitungsartikeln ist uns aufgefallen, dass diese vorwiegend aus Männerperspektive berichten, und wir haben uns gefragt: Was sind da die besonderen Herausforderungen bei dem Versuch, die Quellen mit einer Genderperspektive sozusagen “gegen den Strich zu lesen”?
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  • Unter uns Studierenden ist uns aufgefallen, dass wir sehr oft die Debatte der Selbstpositionierung haben, also in dem Sinne, dass wir uns am Lateinamerikainstitut oft fragen, wo wir stehen mir unserer Perspektive, mit unserer Selbstpositionierung als Lateinamerikaforschende aus dem globalen Norden. Wie gehen Sie denn in Ihrer Forschung mit dieser Position um?
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  • Sie sind ja Leiterin des Teilprojekts Köln des Kompetenznetzwerk Lateinamerika, was eine Kooperation aus fünf deutschen Universitäten ist. Dort wird ja interdisziplinär zu Themen wie ethnicitycitizenship und belonging geforscht. Inwiefern haben denn diese Kategorien, die eben genannt wurden, Ihre Forschung vor allem in Hinblick auf Gender und Lateinamerika beeinflusst?
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  • Dazu anknüpfend haben wir uns mit dem Konzept der ciudadanía beschäftigt und wir würden gerne eben hier ein bisschen mehr noch auf das Inhaltliche eingehen. Also was ist dann aus historischer Perspektive das Besondere an dieser lateinamerikanischen Form der Staatsbürgerschaft und was kann eine Genderperspektive zur ciudadanía diferenciada beisteuern?
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  • Wir würden gerne noch etwas zur Rolle der Mutter in Lateinamerika wissen. Also, das ist ja auch eines der zentralen Themen Ihrer Forschung, und in diesem Zusammenhang stehen auch die zwei Konzepte, einmal der marianismo und einmal der machismo. Was wir gerne von Ihnen wissen würden, ist, welche Bedeutung denn weibliche und männliche Ehre in diesem Zusammenhang haben und inwieweit die Konstruktion von Genderrollen in Lateinamerika auf diesen zwei Konzepten beruht oder ob es viele weitere gibt und man das gar nicht so festschreiben kann an zwei Konzepten.<
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  • Also innerhalb dieses Themenkomplexes und gerade weil Sie die Familienstruktur erwähnt haben, die eine zentrale Rolle spielt in Lateinamerika, haben wir uns noch mit dem Thema der alleinerziehenden Mütter in Ihrer Arbeit befasst und haben uns gefragt, inwieweit die mestizaje während der Kolonialzeit diese Familienstrukturen generiert hat und auch das Bild madre cabeza de hogar vielleicht bis heute noch prägt.
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  • Und passen denn überhaupt dieser weitverbreitete machismo oder diese Idee des machismos und das Bild der Frau als Oberhaupt einer Familie zusammen?
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  • Wir würden gerne noch auf das Thema der Frauenbewegungen eingehen. Hierbei spielt ja die Rolle der Mutterschaft auch eine zentrale Rolle. Ist denn dieser Aspekt auch in europäischen Frauenbewegungen relevant? Was würden Sie dazu sagen?
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  • In unserem Seminar haben wir uns gefragt, was es wohl bedeutet für Frauenbewegungen, wenn sie sozusagen in einem Kontext stattfinden, in dem Differenzkategorien wie zum Beispiel Ethnizität eine wichtigere oder übergeordnetere Rolle spielen als Genderthemen. Könnten Sie uns dazu noch etwas sagen? Sie haben das jetzt schon so ein bisschen angerissen.
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  • Wir sind ja anfangs bereits auf Ihren regionalen Schwerpunkt zu sprechen gekommen und sind jetzt eigentlich auch schon fast am Ende des Interviews angekommen. Uns würde noch interessieren, wie Ihre Forschungsbeiträge denn in Lateinamerika und vielleicht vor allem in Paraguay rezipiert wurden, wie die dort aufgenommen wurden?
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  • Das ist auch eine Art damit umzugehen. Gut, vielen Dank. Abschließend würden wir gerne noch eine persönlichere Frage stellen, also was Sie sich denn persönlich wünschen für die Zukunft der lateinamerikanischen Gender- bzw. Geschichtsforschung auch im globalen Süden, aber genauso im globalen Norden?
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